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| Oktober
2009 |
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WIE BILDER WIRKLICHKEIT MACHEN
Hyperpikturalität und Visueller
Diskurs (Ausschnitt) |
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Untersuchungen darüber, wie
die imaginierte Welt der Medien und der Kunst auf die physische Realität
der unmittelbaren Erfahrungen einwirkt und umgekehrt sind ... verhältnismäßig
zahlreich.
Kaum ist jedoch bislang thematisiert
worden, wie die Bilder dieser Kunst- und Medienwelt aufeinander bezogen
sind.
Das ist um so erstaunlicher und
notwendiger, als ein Großteil dessen, womit wir unser kollektives
Gedächtnis speisen, gar nicht mehr aus der unmittelbare physischen
Begegnung, sondern aus der Anschauung von Bildern stammt; und es ist unausweichlich,
dass jedes neue Bild, das wir sehen, automatisch in Beziehung gesetzt wird
zu all den anderen Bildern, die wir bereits abgespeichert. Kommt es zur
Feststellung bestimmter Analogien oder sonstiger Ähnlichkeiten zwischen
zwei oder mehreren Bildern, verbinden wir die Konnotationen unserer abgespeicherten
Bilder mit dem neuen Bild, das wir seinerseits nur auf der Basis dessen
sehen und begreifen können, was wir zuvor gesehen, verstanden, gelernt
oder gefühlt haben.
Diese Struktur von Verknüpfungen,
die sich als eine Art Netz visueller Eindrücke ausbildet, und
die im folgenden – in Anlehnung an das linguistische Modell von Gerard
Genette, der den Terminus der Hypertextualität ins Leben rief - Hyperpikturalität
genannt werden soll, kann sich unter Umständen derart verdichten,
dass es zur Formierung einer eigenen Realität kommen kann, einer mentalen
Wirklichkeit, die, obgleich man sie nicht am eigenen Leib erlebt hat, doch
ebenso präsent und bestimmend für das physische Dasein sein kann.
Und das in einem Ausmaß, das
die bisher angenommenen und oben beschriebenen punktuellen Einflüsse
der mentalen auf die physische Wirklichkeit bei weitem übersteigt: |
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Die Hyperpikturalität, so wie
ich sie insbesondere im Hinblick auf ihre Fähigkeit verstehe, Realität
zu kreieren und zu beeinflussen, lehnt sich an Michel Foucaults Diskurstheorie
an.
Der Foucaultsche Diskurs schafft
eine Diskursrealität, die der imaginierten Wirklichkeit der hyperpiktural
vernetzen Bilder entspricht, sowohl was ihre mentalen Strukturen als auch
ihre Auswirkungen auf die physische Welt anbetrifft. Es sei daher erlaubt,
von einem visuellen Diskurs zu sprechen.
Sowohl der verbale als auch der
visuelle Diskurs zeichnet sich durch die Kraft aus, Realität nicht
lediglich zu beeinflussen, sondern selbst zu gestalten und zu erschaffen.
Dies gelingt, indem anhand von Text- und Wortstrukturen, bzw. anhand von
Bildstrukturen im kollektiven Gedächtnis eine komplexe mentale Welt
kreiert wird, die zur Basis für tatsächliches Denken und Handeln
werden kann. |
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| Dieses Prinzip macht sich seit langem
die Politik zunutze, und zwar nicht nur dort, wo man im Sinne der Propaganda
von offensichtlicher Manipulation sprechen kann. |
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Eines der prägnantesten Beispiele
dafür, wie Diskurse komplexe Realitäten erschaffen, ist meines
Erachtens das Phänomen des Vaterlandes.
Das Vaterland ist ein abstrakter
Begriff und als solcher in unserer physischen Wirklichkeit eigentlich nicht
existent. Seinem Ursprung nach handelt es sich um ein Konzept, ein mentales
Konstrukt, welches das Ziel verfolgt, eine bestimmte Gruppe von Menschen
zu vereinen, um sie im Innern stark gegen Bedrohungen von außen zu
machen.
Später entstanden die Nationalstaaten,
die sich den Begriff und die Inhaltlichkeit des Vaterlandes zu eigen machten,
indem sie die Identifikationsgefühle der Menschen auf den Staat und
das Staatsterritorium übertrugen.
In diesem Sinne wird Vaterland heute
definiert, was in manchen Nationen positiv empfunden wird, wie, um einen
Extremfall zu nennen, in Japan; in anderen aber negativ oder zumindest
mit Vorbehalt, wie in Deutschland. Eines aber haben alle Nationen gemein:
Sie gehen a priori von der Existenz
des Vaterlandes aus; jede kann es definieren, jede verbindet mit ihm konkrete
Vorstellungen; und ich sage bewusst Vorstellungen, um das Vor-Augen-Haben
bestimmter Bilder zu suggerieren. Aus dem abstrakten Konstrukt „Vaterland“
ist Realität geworden. |
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Wie nun aber konnte das im einzelnen
vonstatten gehen?
Es waren vor allem die Diskurse,
visueller und verbaler Art, die den Menschen immer wieder neu und auf die
unterschiedlichste Weise vermittelt haben, dass und wie ihr jeweiliges
Vaterland war und ist. Nun haben aber Diskurse in der Foucaultschen Ausprägung
eine Besonderheit.
Sie sind nicht ehrlich. Sie verfolgen
ein Ziel, stellen aber ein ganz anderes zur Disposition.
Und das, was die Diskurse eigentlich
verfolgen, gilt es zu entdecken, will man nicht willfähriges Werkzeug
der bestehenden Machtstrukturen werden. |
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Im verbalen Diskurs setzt dies einen
hochkomplexen Vorgang voraus, den Foucault eingehend v.a. in seiner „Archäologie
des Wissens“ erläutert.
Im visuellen Diskurs besteht eine
der Möglichkeiten, den unterschwelligen Ebenen - also den Ebenen,
die niemals explizit werden und denen gerade deshalb soviel Kraft innewohnt
– auf die Spur zu kommen, indem man sich die hyperpikturalen Strukturen
ansieht, auf denen die visuellen Diskurse fußen und mit denen sie
sich in einer ganz bestimmten Art und Weise in unser kollektives Bildgedächtnis
einfügen. |
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Die hyperpikturalen Strukturen ...
nicht nur zu erkennen, sondern auch richtig einzuschätzen und zu interpretieren,
um den unterschwelligen Ebenen dieses oder jenes Diskurses auf die Spur
zu kommen, ist nicht immer möglich und niemals ein leichtes Unterfangen.
Erschwerend kommt hinzu, dass Diskurse
keine homogenen, logischen oder linearen Gebilde sind.
Sie sind voller Brüche und
Widersprüche und vereinigen in sich verschiedene Aussageebenen, von
denen mindestens eine explizit und mindestens eine unterschwellig ist.
Zudem beschränken sich die
visuellen Diskurse nicht nur auf die Malerei und auch nicht nur auf das
Bild als solches.
Beteiligt sind immer auch außerbildliche
Kontexte, Konnotationen und Informationen, die das Ganze zu einem hochverworrenen
Komplex werden lassen. |
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Auch meine Kunst positioniert sich
gegen die verkrusteten nationalen Vorstellungen, die noch Jahrzehnte brauchen
werden, um sich zu lockern und den Weg zu einem neuen Selbstverständnis
frei zu machen.
Dabei ist meine Sprache eine andere
als die der Neomexikanisten. Ich arbeite postkonzeptuell, d.h. meine konzeptuell
angelegten Projekte finden immer auch ihren Niederschlag in der Malerei;
nicht im Sinne eines Endproduktes, sondern immer im Sinne einer Reflexion
über die Rolle der Malerei als Ausdrucks-, Wirk- und Präsentationsmedium
in einem bestimmten kulturellen Kontext, wie z.B. im Kontext des Vaterlandsdiskurses. |
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Eine regelrechten
Diskrepanz zwischen diskursiver und imaginierter Realität kam in dem
Projekt Eine Mexikanische Familie zum Ausdruck.
Hier galt
es auszuloten, inwiefern die körperlich-visuelle Aktion des Sich-Verkleidens
mit einem „Flaggenrock“ als subversive Handlung gegenüber politisch
verordneten Tabus des offiziellen Vaterlandsdiskurses fungieren kann.
Überraschend
aufgeschlossen, kritisch und ironisch war der laut Verfassung strengstens
verbotene Umgang mit der Flagge; und in deutlichem Widerspruch standen
die frech-herausfordernden Posen zu dem, was die Modelle vorab verbal über
Flagge und Vaterland geäußert hatten. |
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In der „Adelita“-Reihe
ging es um das traditionelle Sinnbild der mexikanischen Frau, so wie sie
sich in das kollektive Gedächtnis eingegraben hat und bis heute das
Panoptikum der mexikanischen Nationalmythologien bevölkert.
„Adelita“
war der Legende nach eine jener ... heroisierten Revolutionärinnen,
die zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Seite ihrer Männer für
ihr Vaterland kämpften und starben. ...
In dieser
Bilderreihe, der Performances an verschiedensten Non-Places (Marc Auge)
vorausgingen, ließ ich in meiner Verkleidung als Adelita die Alte
Welt nationalistisch-patriarchalischer Vorstellungen und die Neue Welt
globalisierter Einheitsentwürfe, wie sie in Schnellrestaurants, Bordellen,
Hotels etc. zum Tragen kommt, aufeinander treffen und stellte fest: Es
gab keinen Knall, keine dramatische Begegnung, keinen Widerspruch. Das
eine fügte sich glatt und ohne Aufhebens in die tolerante Gleichgültigkeit
des anderen ein. |
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Performances
einer ganz anderen Art gingen auch dem Projekt Diskurs über die Macht
voraus.
Hier habe
ich einige der im Internet veröffentlichten Folterszenen aus den US-amerikanischen
Gefängnissen von Abu Ghraib und Guantanamo zunächst nachgestellt
bevor ich sie in Gemälde übersetzte.
Gleichzeitig
übernahm ich dabei oft die Rolle des Täters und des Opfers und
verzichte zugunsten einer verallgemeinerbaren Bildsprache auf alle direkten
Insignien der Macht, der Folter und des Terrors. Statt dessen kombinierte
ich die Szenen mit klassischen Symbolen des „Amerikanischen Traums“, der
letztlich als Legitimation für die Folterungen herhielt. |
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Eines haben
alle meine Projekte gemeinsam.
Über
die Thematik des Vaterlandsdiskurses im weitesten Sinne loten sie das Verhältnis
von Bild und Wirklichkeit in unserer Gesellschaft aus und werfen die Frage
auf, ob tatsächlich, wie es unserer tiefsten westlichen Überzeugung
seit Plato entspricht, immer zuerst eine urbildliche Wirklichkeit da sein
muss, damit ein Abbild entstehen kann, oder ob der Prozess nicht auch in
umgekehrter Reihenfolge verlaufen kann.
Können
Bilder wie Simulakren agieren und Kopien einer Realität sein, die
es nicht gibt, die vielmehr erst durch sie, die Simulakren, die Bilder,
entsteht? |
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Junio 2008 |
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Al igual que las obras neomexicanistas,
que se acaban de analizar en los estudios de caso precedentes, también
la obra personal gira en torno a la temática del discurso patrio
y utiliza la hiperpicturalidad como método para desarrollar la propuesta
pictórica. |
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No obstante
hay una importante diferencia entre las obras de aquellos pintores de los
años 70 y 80, y lo que interesa en la obra personal. |
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Si el enfoque de los neomexicanistas enfatizaba más el aspecto patrio
que el del discurso, la obra personal se centra, al contrario, más
en el aspecto discursivo que en el de la patria. Es decir: lo que se trata
de abordar y analizar pictóricamente no es tanto el “qué”
(la patria), sino el “cómo” (discurso). |
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Esto implica ubicar a la obra personal dentro del arte posconceptual. Si
bien es cierto, que la pintura figurativa, debido a su larga tradición
en la historia del arte occidental, a primera vista pareciera difícil
de relacionarse con lo conceptual y posconceptual, hay que tomar en cuenta,
que, cuando llegó a cobrar nuevamente importancia en la segunda
mitad del siglo XX, este “regreso al realismo no es nunca vuelta al realismo
descriptivo”.1
Al igual, que es considerado válido que a partir de los últimos
años ochenta los “posconceptualistas recurren [de nuevo] al objeto,...
sin perder de vista que éste había sido desechado por sus
predecesores”,2
los pintores posmodernos pueden recurrir a la representación figurativa,
sin que esto necesariamente signifique ser anacrónicos, siempre
y cuando estén conscientes de las condiciones actuales, o, como
lo formula Carlos Blas Galindo en un párrafo en el que define las
posibilidades del arte posconceptual: |
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“a condición de eludir lo
meramente ornamental y de rehuir la vacuidad; a condición de subvertir,
de provocar o de cuestionar; a condición de preguntarse y de responderse
acerca de la utilidad que tiene su quehacer en este momento preciso
de la historia… No cabe duda de que, independientemente de la extensión
de sus periodos de vigencias, las artes conceptuales y las posconceptuales
serán las dominantes en el ámbito cultural del futuro inmediato.
No porque sustituirán a otras, tenidas por anacrónicas, sino
porque son las que mejor responden a los requerimientos de la época,
amenazada de nueva cuenta por el decorativismo y por la vacuidad”. 3 |
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En la obra personal es tan importante el objeto físico, como el
trasfondo conceptual que llevó hacia él; proceso en el que
influye, especialmente, el cuestionamiento acerca de los mecanismos mismos
de la hiperpicturalidad. Esta, por un lado, se enfoca en el proceso de
activación de asociaciones en la memoria colectiva del espectador,
iniciando así un desarrollo discursivo. Por lado se refiere al significado
de la multiplicación de imágenes como tales, que ocurre en
cierta forma en cualquier proceso hiperpictural, pero que aquí se
convierte en parte de la misma temática plástica. |
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En este
contexto se realizaron tres ciclos de pinturas, los cuales manejan la hiperpicturalidad
cada vez en un sentido diferente. |
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a) Hiperpicturalidad de referencia
única, de la épocas anteriores a los medios masivos. |
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Siendo el discurso patrio un discurso
que, a nivel visual, se inició, y tuvo su mayor repercusión
en el medio de la pintura, se ha considerado necesario, recurrir a algunas
de aquellas pinturas que dejaron una huella importante en la memoria patria
de los mexicanos. Claro está, que al igual que las obras de Cindy
Sherman, Morimura o Valie Export, que han manejado este mismo tipo de hiperpicturalidad,
las hiperimágenes personales pretenden ser, más que copias
o reinterpretaciones de las hipoimágenes, comentarios pictóricos
acerca de ellas, que en este caso, mucho tienen que ver con el contexto
conceptual en el cual se desenvolvieron. |
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Antes de
realizar las pinturas, e inclusive antes de empezar a planearlas como tales,
se inició una especie de performance, en la que, no obstante, no
tuve yo el papel protagónico, sino un, o más bien una voluntaria.
A ésta se le pidió que escogiera de varias imágenes
– representando las más conocidas personificaciones de la patria
a lo largo de la historia nacional– la con que ella personalmente más
se identificara. Luego, se le pidió que observara la imagen durante
un rato detenidamente, que tratara de ponerse en el lugar del personaje
de la pintura, y que, finalmente posara como la misma personificación. |
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De ahí
se realizaron algunos bosquejos a lápiz, y varias fotografías,
que, acto seguido, se transformaron en pinturas, en las cuales la personificación
de la hipoimagen, aunque presente, se desvanecía de manera significativa,
para así darle mayor importancia a la voluntaria que se puso en
su lugar, o sea, a su “versión contemporánea”. |
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b) Hiperpicturalidad de referencia
medial única: |
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El segundo ciclo de pinturas que
se realizó, retoma del primero el elemento de interpretar el papel
de los personajes que protagonizan una hipoimagen, solamente que ahora
esta hipoimagen ya no proviene del ámbito de la pintura, sino de
los medios masivos. Además, la persona que protagoniza, es la misma
artista, y la temática ya no gira en torno a las imágenes
de la personificación de la patria, sino en torno a la legitimación
de poder y violencia través de discursos visuales. |
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Según
Juan Acha,4
no solamente “todo mensaje o sistema de signos” lingüístico
sino también cada obra de arte enfocada en un criterio comunicativo,
consiste en tres planos semióticos, de los cuales generalmente tiende
a predominar uno, dependiendo tanto de la época como del enfoque
personal de cada artista. El primer plano –el semántico– se refiere
a las relaciones que mantiene una obra con la realidad visible, a las relaciones
de los signos en la obra con el mundo significable. Trata la subestructura
morfológica, que fue la base del arte “naturalista” (en un sentido
muy amplio de la palabra) del Renacimiento hasta Paul Cézanne. El
segundo plano –el sintáctico– se refiere al nivel matérico
de la obra, a la composición, los colores, etc., o sea, a las relaciones
que establecen los elementos o signos de la obra entre sí, a las
leyes internas que la rigen. Este plano se encuentra en la subestructura
sintáctica, y en él se basan corrientes artísticas
como el cubismo y el arte abstracto. El tercer plano –el pragmático–
finalmente, estructura las relaciones entre los signos de la obra y el
espectador. Yace en el efecto que tiene la obra sobre el receptor. A partir
de los años 60s, cuando surgió el arte no objetual, que no
implicaba ninguna referencia mimética ni le daba mucha importancia
o hasta rechazaba la estética o el aspecto visual, fue este plano
el que se enfatizó. Como ejemplo cabe mencionar el Urinario de Marcel
Duchamp. |
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De estos
tres planos determinados por Juan Acha es sobre todo el semántico,
el que tiene mayor importancia en este ciclo de pinturas, titulado “Discurso
sobre el poder: Abu Ghraib y Guantánamo”. No obstante, esto no sólo
ocurre debido a que las referencias a la realidad visible son indiscutibles
(siempre aparecen personajes en entornos más o menos determinables),
sino sobre todo porque estas referencias se convierten en el tema mismo
de las obras. |
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Para realizar
este ciclo de trabajos, en primera instancia se estudiaron aquellas imágenes
que durante un corto lapso de tiempo escandalizaron el mundo entero debido
a las prácticas de tortura sobre presuntos terroristas, que las
autoridades de los Estados Unidos si no incitaron, por lo menos toleraron
en las prisiones de Abu Ghraib y Guantánamo, en aras de prevenir
futuros actos terroristas, en los cuales los prisioneros podrían
ser protagónicos. |
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En un siguiente
paso, y después de haber estudiado el contexto medial en el que
aparecieron estas imágenes (la mayoría se publicó
en el medio efímero del internet), se escogieron determinadas imágenes
de las más frecuentes, sobre las cuales se decidió trabajar. |
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Acto seguido,
las imágenes se sometieron a un procedimiento durante el cual se
produjo una serie hiperpictural, en la cual las referencias a las hipoimágenes
debían ser cada vez menos obvias. De tal manera “abstrayendo”, se
generó una sucesiva distanciación del original, sin, empero,
prescindir de un alto grado de iconocidad. |
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Empezando
por unos dibujos que tradujeran la hipoimagen fotográfica –y generalmente
de mala calidad– a un lenguaje igualmente espontáneo, pero mucho
más subjetivo que la fotografía, se elaboraron una especie
de guiones. Según estos guiones me se puse en los papeles de cada
uno de los personajes de las escenas originales y me tomé fotografías
mediante el autodisparador de la cámara. El hecho de que este método
sólo permitiera un control limitado sobre la similitud de la pose
adoptada por mi persona y las poses fijadas en los dibujos preliminares
que habían dado lugar a los “guiones”, fue intencionado en aras
de una “abstracción” deliberada tanto a nivel emocional como visual,
de las imágenes originales de Abu Ghraib y Guantánamo. Con
la misma intención se eliminaron todo tipo de atributos y accesorios
que despertaran, por sí solos, asociaciones de violencia o tortura,
como por ejemplo perros, pistolas, rejas y jaulas. A un distanciamiento
también iba a contribuir el hecho, de cómo, en un último
paso, se armaran las pinturas a manera de un rompecabezas. Las diferentes
poses en las que me había fotografiado, se tuvieron que unir para
formar una escena, que no perdería su carácter “aditivo”,
o sea, que nunca desarrollaría una estructura narrativa completamente
coherente. Además, a este re-armamiento artificioso de escenas,
se unieron elementos provenientes de los dibujos previos, y otros signos,
meramente pictóricos (escurridos, transparencias, etc.). |
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En este
ciclo se trasladó el campo de acción, del territorio mexicano
hacia los Estados Unidos, pues, en la actualidad, es ahí donde el
discurso patrio, que significa el manejo de poder a un nivel sutil de discursividad
visual, es más palpable. |
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Mientras
que en las épocas pasadas el mundo se dividía primero en
diferentes tribus, luego en religiones y finalmente en naciones, hoy en
día, Habermas habla de la época posnacional. |
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Lejos de
acercarnos a la tal llamada aldea global, en la que las más diversas
ideologías y posturas pudieran vivir en armonía, el término
de la era posnacional implica, por un lado, el fracaso de las naciones
como entidades capaces de proporcionarles amparo social, político
y económico a sus integrantes, y por el otro lado una división
en occidente y oriente, en la cual hay muchos intereses, sobre todo económicos,
de por medio. Para sustentar estos intereses, los Estados Unidos, desde
hace varios años, se valen de un complejísimo aparato de
propaganda, manejado, por ejemplo, a través del cine comercial o
mediante la invención de héroes populares como el Capitán
América. Expresiones como la del “eje del mal” acuñado por
W. Bush, son las más burdas expresiones del discurso propagandístico
al respecto, que trata de trasmitir un miedo concreto a una amenaza supuesta
por parte del oriente y sus protagonistas. Esta amenaza, cuya existencia
real se afanan en demostrar los Estados Unidos, legitima, según
el mismo discurso, no solamente guerras, sino también torturas
y encarcelamientos “preventivos” de terroristas en potencia. |
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Aunque
a primera vista las imágenes de Abu Ghraib y Guantánamo (a
las que se podrían unir las del 11de Septiembre del 2001) no parezcan
estar ligadas al discurso patrio, una reconsideración a nivel foucaultniano,
revela que en realidad sí forman parte de éste, o, dicho
más concretamente, son parte de una estrategia política en
la que el mensaje principal, pero tácito, apunta hacia una legitimación
de la violencia por el bien de la patria. En el caso de que esto se manejara
abiertamente, el mismo sistema se llevaría a lo absurdo. |
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De que realmente se trata de una
estrategia política, es posible convencerse más fácilmente
en un medio que, según nuestro juicio, se podría considerar
el heredero de la pintura de historia decimonónica: el cine, que
“por muy autoconsciente e irónico que pretende ser [últimamente]
…, siempre ha estado restringido por una puesta en escena formal que refleja
el concepto … propio de la ideología dominante.”5 |
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Es ahí,
y especialmente en su ramificación comercial, donde, a consecuencia,
se despliega en un ambiente ficticio el discurso patrio estadounidense,
que en las imágenes de Abu Ghraib y Guantánamo tienen su
correlativo real. Y es por ello que, en las pinturas de la obra personal
se integraron “mirones”, y elementos provenientes de las carteleras de
algunas películas que más abiertamente apuntan hacia una
legitimación de poder nacional y violencia. Ejemplos de estas películas,
integradas en Discurso sobre el poder III y Discurso sobre el poder IV,
son El día de la Independencia y Las torres gemelas. |
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En el fondo
de ambos cuadros se perciben algunas caras que no encajan en el nivel de
realidad pictórica como figuras “reales” por sus dimensiones exageradas,
aunque en cierta manera se podrían interpretar como, por ejemplo,
un mural, un póster o cartel, en una eventual pared que delimita
el espacio hacia atrás. Especialmente a la última interpretación
de un póster o cartel atribuyen también las letras en la
parte superior que indican: Independence Day, Las Torres Gemelas, Blockbuster,
etc. No obstante hay elementos –como las letras de Indepenence Day que
no son ubicables en un espacio ilusorio, o la cara sombría que asoma
en Discurso sobre el poder IV entre el signo del “$” y la etiqueta verde
de Blockbuster– que hacen dudar tanto de la coherencia narrativa, como
de que las pinturas sean obra elaborada exclusivamente a partir de una
visión naturalista o inclusive realista, aún si se toma en
cuenta que ambas permiten ciertas variaciones en el grado de iconocidad.
Sin embargo, lo que aleja definitivamente a las pinturas de cualquier función
mimética o ilustrativa, es el surgimiento de determinadas preguntas
inmanentes que jamás se lograrían contestar a partir de una
visión tal. |
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Estas preguntas
conciernen a todas las pinturas del ciclo, incluyendo aquellas, en las
que, en vez de carteles de películas comerciales, se integró
uno de los Superhéroes: Capitan América, que hace no mucho
tiempo se actualizó y hoy es el US Agent. |
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Viendo las pinturas desde una perspectiva
hermenéutica, no se podrá obtener ninguna respuesta satisfactoria
a las siguientes preguntas: ¿Que están haciendo los personajes
en las pinturas? ¿Por qué parece que es siempre la misma
persona? ¿Por qué se percibe cierta agresión latente,
a pesar de que no haya ni sangre, ni heridas, ni armas, ni perros, ni rejas? |
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La referencia,
que le da sentido y significado a mi trabajo, yace, no en la obra misma,
sino en las relaciones que mantiene con las hipoimágenes de Abu
Ghraib, de las que originalmente se partió, antes de realizar aquel
proceso anteriormente descrito. Son las referencias visuales, con las que
operan estas pinturas –y en el mejor de los casos también el espectador–,
las que indican, que no se trata de una verdad ilusoria a la manera de
la ventana de Alberti. Se trata, más bien, de una reflexión
acerca de esta verdad virtual (y al mismo tiempo tan real), que nos transmiten
tanto las imágenes fotográficas, las películas (sean
documentales o ficticias), como también, por lo menos desde una
visión tradicional, la pintura. |
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Si el discurso
estadounidense legitima sucesos antihumanos a través de la construcción
de una realidad virtual, en la que de una supuesta amenaza oriental y la
superioridad de la cultura occidental están dadas por hecho, en
la obra personal se pretende señalar precisamente este mecanismo
discursivo. |
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c) Más allá de
la hiperpicturalidad: referencia a la memoria colectiva cultural |
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El último ciclo de pinturas,
que se presentará en esta tesis, sintetiza dos elementos claves
de las series anteriores. De la primera retoma el tema de la personificación
de la patria y de la segunda la “actuación” por parte de la misma
pintora. A esto se suma una preocupación por el papel de la mujer
en el discurso visual en torno a la patria. No obstante, ahora se prescindió
de trabajar a partir de una hiperpicturalidad de referencia única,
al igual que a partir de una hiperpicturalidad de referencia de sistema,
que tienen sus límites, cuando se prefiere hacer referencia a recuerdos
no ubicables ni especificables en la memoria colectiva de los espectadores. |
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El elemento
central alrededor de cual se desarrollan las obras de esta serie, son las
vestimentas tradicionales de la cultura mexicana, que hoy en día
aún se ven en algunos pueblos, cuyos habitantes indígenas
se muestran orgullosos de sus raíces, o, en los bailables, en los
cuales las tradiciones de índole más bien popular se siguen
conservando. Ambos tipos de vestimenta desempeñan un papel importante
en la construcción de una identidad mexicana, que, aunque absorta
por el discurso patrio oficial, en el fondo es, más que de carácter
nacional, de carácter local-cultural. |
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El procedimiento
de elaboración de la obra de esta serie, es parecido al de los ciclos
precedentes, aunque esta vez no se partiera de una hipoimagen, sino de
unos vestidos, que se compraron específicamente para este propósito. |
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El primer
vestido con el que se trabajó, es de origen yucateco, y se insertó,
modificado, en un conjunto instalacional, junto con 4 pinturas al óleo,
que, a su vez, retoman poses de algunos prisioneros de Abu Ghraib, siendo,
no obstante, la misma pintora la modelo. Aún tomando en cuenta,
que el espectador no sepa acerca de la relación que las pinturas
mantienen con la imágenes de tortura, puesto que no hacen referencia
directa a ninguna fotografía original y específica, se pretendió
transmitir en las poses de los personajes, y en el hecho de que llevaran
calzones en sus cabezas, la sensación de humillación, incomodidad
y pasividad; características propias de la realidad política
hacia la población indígena durante siglos. |
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Mientras
que, como se ha visto a lo largo de esta tesis, el discurso oficial aparentemente
reivindicaba al indígena –idealizado y ubicado en un mítico
pasado– para utilizarlo como elemento constitutivo en la construcción
de una identidad nacional, la población indígena viviente
pasó por otra suerte. No solamente ha sido ignorada en gran parte.
En el siglo XIX hasta hubo –por parte de hombres como Francisco Pimentel–
planes de extinguirla, para evitar (así la justificación),
los constantes levantamientos de aquella raza “degenerada”, que ponía
en peligro la integridad nacional. 6
… El genocidio legitimado por el bien de la nación… |
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Estas reflexiones
llevan a las siguientes preguntas: ¿Si es que el discurso, tanto
el escrito y hablado, como el visual, son capaces de crear realidades –como
lo demuestra no solamente la misma historia, sino también afirma
Michel Foucault– será también posible que una especie de
contra-discurso o discurso de resistencia revele estos mismos mecanismos
en aras de neutralizar los antiguos paradigmas y de sensibilizar acerca
de sus poderes intrínsecos? |
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El siguiente
proyecto, que incluye igualmente tanto un vestido típico original,
como la pintura, está relacionado con un traje femenino que en los
bailables representa al Estado de Jalisco, tierra originaria de los mariachis
que, a su vez, se han vuelto un símbolo de la cultura popular mexicana.
Los colores de los listones que adornan el vestido original se han modificado
a manera de que todo el conjunto represente con el rojo de la tela, los
listones verdes y los encajes blancos, los colores de la bandera mexicana.
De tal forma, por un lado se da paso a asociaciones que pudieran relacionar
a la mujer del primer plano con una personificación de la patria.
No obstante, por el otro lado, hay suficientes elementos que parecieran
contradecir semejante interpretación: la ubicación de la
presunta patria en un ambiente que se relaciona con lo que Marc Augé
llamó los no-lugares 7
en general, y con un prostíbulo en concreto; la figura del segundo
plano, que, trabajada únicamente a manera de bosquejo, se presenta
en actitud de prostituta; y, finalmente la supuesta patria misma, que lleva
mis facciones: Si bien, a primera vista, pudieran existir ciertas paralelas
entre esta “patria” y las que pueblan nuestro imaginario patrio a partir
de los cuadros del siglo XIX –como una tez blanca, el hecho de estar sentada
en actitud pasiva, el ocupar el primer plano del cuadro– prevalecen los
elementos que ponen en duda semejante identificación: su tamaño
absoluto, que es aproximadamente el triple del tamaño natural, la
agresión sexual trasmitida por la pierna derecha desnuda, y, finalmente,
la mirada directa y fija. Todo esto convierte a la presunta patria del
primer plano en otra cosa. Es el intento de revelar, a través de
cierta ironía en la construcción de la imagen y algunas estrategias
pictóricas, la artificiosidad de la patria que, como concepto, durante
siglos nos ha presentado el discurso oficial. Esto lo subraya también
el título de la obra –Oh, Santa Patria– que alude a Oh, santa
Bandera de Enrique Guzmán. |
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Llama mucho
la atención, que todas las personificaciones y alegorías
–no sólo las de la patria, sino también de la sabiduría,
de las artes, de la guerra etc.– sean sin excepción alguna, mujeres.
Pero estas jamás actúan, ni siquiera si lo que representan
exigiría, según el sentido común, cierta actividad.
Tampoco suelen mirar. |
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Especialmente
el feminismo ha analizado este fenómeno a partir de su particular
enfoque, llegando a la conclusión, que las representaciones femeninas
tanto en el cine, como en la fotografía o la pintura se distinguen
por su pasividad, mientras que la actividad pertenece de manera casi exclusiva
al dominio del hombre. Indudablemente existen algunas excepciones, de la
cuales la Olimpia de Edouard Manet es la más reconocida. Aparte
de su factura antiacadémica y el hecho de que la modelo posó
como una prostituta del París de aquel entonces, fue la mirada de
la modelo, la que originó el gran escándalo que provocó
esta pintura a la hora de exponerse por primera vez. A diferencia de todas
las demás mujeres de la misma tradición iconográfica
(La Venus durmiente de Giorgione, La Venus de Urbino de Tiziano, El nacimiento
de la Venus de Alexandre Cabanel, para sólo mencionar las más
importantes), la Olimpia de Manet ostenta una mirada, como dice T.J. Clark,
no sólo directa, sino concreta.8
Es la “mirada activa” de una mujer real, y no la mirada complaciente de
un prototipo de mujer. Y esto es lo que, según Patricia Mayayo,
resulta amenazador para el espectador masculino, acostumbrado a objetualizar
a la mujer.9
Es más: no es sólo que la Olimpia de Manet se resistiera
a la objetualización masculina e insistiera, al contrario, en su
subjetividad, sino que además desenmascara al espectador como voyeur,
en vez de hacerse cómplice de él y de su gozo visual. |
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Para muchas
mujeres artistas, la Olimpia significó una especie de punto de partida.
Griselda Pollock, por ejemplo, menciona a Mary Cassatt como temprana prueba
de la existencia de artistas femeninas en la sucesión de Manet,
que utilizaran la mirada activa como estrategia de resistencia. No obstante,
la pintura citada al respecto por la autora no convence del todo. 10 |
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Es cierto
que el primer plano está dominado por una mujer que está
mirando activamente hacia lo que está pasando en el escenario de
la ópera. No obstante, estos acontecimientos parecen carecen de
importancia tal, que ni siguiera forman parte del cuadro. El tema de este
no es, por consecuencia, la mirada de la mujer, sino la mirada del mismo
espectador que mira a una mujer mirando. Es de especial interés
que, además, el mismo espectador se vea reflejado o proyectado en
aquel personaje masculino en el fondo de cuadro, que, recargado en el barandal,
también está observando a la protagonista. Mary Cassat pintó
una complejísima red de miradas diversas, en la que, no obstante,
la femenina resulta, a final de cuentas, la menos decisiva. Por ende, no
se trata, según mi opinión, de un cuadro de resistencia,
sino más bien de un cuadro en el que se acusa la situación
de la mujer decimonónica. No importa si ella sea activa o no:
Lo que realmente cuenta, es lo que, de todas formas, se desarrollará
más allá de su alcance en el ámbito masculino. |
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Es por
eso, que muchas artistas feministas optaron por otros caminos creativos,
apoyándose sobre todo en las investigaciones y en los escritos realizados
por Laura Mulvey.11
Según esta autora y cineasta importantísima para el feminismo
temprano, la resistencia de la mujer hacia la cultura patriarcal dominante
sólo es posible por medio del distanciamiento (un derivado de las
teorías de Berthold Brecht). Este distanciamiento, a su vez, se
alcanza a través de la des-estetica y la des-identificación,
en aras de “alejar al espectador (y especialmente la espectadora) de la
tentación de una identificación pasiva”.12
Debido a que tanto Laura Mulvey como Mary Kelly, Yve Lomax, Marie Yates
y otras artistas feministas de la primera generación, consideraban
al cuerpo femenino, demasiado “sobrecargado de significados previos en
el patriarcado”13
como para poder escaparse de que, siempre que se representara, se convirtiera
automáticamente en espectáculo y se objetualizara, en muchos
casos (como en el de Mary Kelly) eligieron expresiones artísticas,
que llevaron al rechazo total y completo de la figuración y/o representación
del cuerpo femenino. |
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Esta estrategia,
no obstante, implica varios puntos discutibles. A parte de que, como afirmó
Amelia Jones, la “retórica antiplacer” de Mulvey es indudablemente
“de raigambre profundamente elitista”14
(lo cual mucho tiene que ver con las posturas vanguardistas, su rechazo
de lo físico y su sobreestimación del placer cerebral), la
omisión del cuerpo femenino en las artes visuales, no solamente
priva al hombre del placer de la mirada, sino también a la misma
mujer.15 ¿No
sería, más bien posible, que existieran otras formas, más
allá de las propuestas por Mulvey, “en la que las mujeres puedan
subvertir, minar o reformular los regímenes visuales hegemónicos?”
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De hecho
pueden observarse intentos al respecto, realizados por artistas femeninas
como Carole Scheemann o Hannah Wilke, que están enfocadas precisamente
en esta cuestión, defendiendo “la utilización de su cuerpo
(y en particular, de su cuerpo desnudo) como una forma de reivindicar una
sexualidad femenina alternativa y construida en sus propios términos”.17 |
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La sexualidad
femenina y la feminidad activa, des-objetualizada y subjetiva, también
desempeñan un papel importante en la obra personal. Especialmente
en La resistencia de Minerva18
y Vestida de Adelita en el Bahnhofshotel el Viena/ Austria..., se desenvuelve
una feminidad activa y des-objetualizada sobre el trasfondo de la retórica
del discurso patrio, que convierte a la tradicional personificación
de la patria –que siempre se ha representado, según los parámetros
masculinos, como una mujer bella, dócil, pasiva e inofensiva– en
una personalidad de resistencia frente a toda impostura. |
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Sus estrategias
son, en el primer caso de la Minerva, un cierto erotismo negado al espectador,
una mirada distante y la aureola, que irónicamente lleva, en un
gesto casi caricaturesco, todo tipo de armas, desde medievales hasta contemporáneas.
El vestido de Adelita se antoja para dotar la figura de un cierto significado
nacional, mientras que la aureola y las armas que ésta contiene,
aluden a la diosa de la guerra y las artes, Minerva. De tal manera, la
Minerva se desenvuelve en un contexto ambiguo, oscilando entre el ideal
patrio y una realidad bélica, entre la mujer como concepto y una
mujer real, entre la tradición regional y un discurso globalizado,
capaz de permitir que una diosa romana le preste su nombre al título
de una pintura dedicada a la personificación de la patria mexicana. |
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“Un rendimiento central
de un cuadro, es la capacidad de una figuración afectiva, que se
piensa hacia la mayor involucración del espectador.” 19
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Aún más compleja,
a nivel de concepto, es la otra pintura mencionada, titulada Vestida de
Adelita en el Bahnhofshotel el Viena/ Austria el 29 de enero de 2008. |
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Esta obra
forma parte de un proyecto, aún no terminado, de “Adelitas” protagonizadas
por mi persona, en contextos “globales”, pero concretos, que pueden ser
la terminal camionera de Taxqueña (como símbolo de la puerta
al mundo para muchos habitantes de la Ciudad de México), un aeropuerto,
o un Mc Donald’s, cuyo interior nunca adquiere rasgos locales, de manera
que es imposible saber si se ubica en México, en Europa o en China,
por ejemplo. Lo mismo ocurre con los hoteles, especialmente con aquellos
que se encuentran cerca de las terminales o estaciones de trenes en Europa.
A diferencia de la Minerva y Oh, Santa Bandera, que se desarrollan en un
contexto neutro o ficticio, los no-lugares de estas últimas dos
obras, se desenvuelven en espacios específicos, a los que realmente
he ido vestida tal y como aparezco en las pinturas, realizando una especie
de performance, documentada fotográficamente. |
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Esta documentación
sirvió, a continuación, para desarrollar un proceso de creación,
parecido al de la serie de Abu Ghraib: |
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Tanto la
experiencia durante el performance, como su documentación fotográfica,
formaron la base para desarrollar una serie hiperpictural de dibujos y
pinturas preliminares, en la cual se abstrae cada vez más el punto
de partida, para, a cambio, llegar a una reflexión plástica
acerca de la imagen como tal, de la imagen en su contexto social, político
y hasta (como en el caso del …Hotel en Viena…, que implica una larga cita
de Baudrillard), filosófico. La Adelita como imagen del pasado,
presente y futuro.
Autora: Sandra del
Pilar
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1) Tamayo, citado según:
Raquel Tibol. Textos de Rufino Tamyo. Recopilación, prólogo
y selección de viñetas por Raquel Tibol, Textos de Humanidades,
México, UNAM, 1987, p. 37.
2) Carlos Blas Galindo. “Artes conceptuales
y posconceptuales”. Tierra adentro. No.102, México, CONACULTA, febrero-marzo
del 2000, p. 8.
3) Ídem.
4) Juan Acha. Crítica del
Arte. México, Trillas, 1992, pp. 43-44, 101ss.
5) Laura Mulvey. “Placer visual
y cine narrativo”. Brian Wallis (ed.). Arte después de la Modernidad.
Nuevos planteamientos en torno a la representación. España/
Madrid, Akal, 2001, p. 366.
6) Francisco Pimentel. Memoria sobre
las causas que han orginado la situación actual de la raza indígena
de México y medios para remediar. México, 1864.
7) “Si un lugar puede definirse
como lugar de identidad, relacional e histórico, un espacio que
no puede definirse como espacio de identidad ni como relacional ni como
histórico, definirá un no lugar. La hipótesis aquí
defendida es que la sobremodernidad es productora de no lugares, es decir,
de espacios que no son en sí lugares antropológicos y que
contrariamente a la modernidad baudeleriana, no integran los lugares antiguos.”
(Marc Augé. Los no-lugares. Espacios del anonimato. Una antropología
de la sobremodernidad. Traducido por M. M. Mizraji, España/ Barcelona,
GEDISA, 1993, p. 12).
8) T. J. Clark. The painting of
Modern Life. Paris in the Art of Manet and his followers. Estados Unidos/
Nueva York, Alfred Knopf, 1985, pp. 132s.
9) Patricia Mayayo. Historia de
mujeres, historias del arte. España/ Madrid, Cátedra, 2003,
p. 211.
10) Griselda Pollock. “Modernity
and the Spaces of Femininity”. Vision and Difference. Femininity, feminism
and the history of art. Inglaterra/ Londres y Estados Unidos/ Nueva York,
Routledge, 1994, pp. 75s.
11) Mulvey, op. cit., p. 26.
12) Mayayo, op. cit., p. 219.
13) Ibídem, 215.
14) Amelia Jones. “Postfeminism,
Feminist Pleasure, and Embodies Theories of Art”. J. Langer, C. Frueh y
A. Raven (eds.). New Feminist Critisism. Art, Identity, Action. Estados
Unidos/ Nueva York, Icon, 1994, p. 28.
15) Ídem.
16) Mayayo, op. cit., p. 219.
17) Ibídem, 215.
18) Minerva/ Atenea, es la diosa
de la sabiduría, la patrona de las artes y las ciencias y la protectora
del héroe en batalla. No nació de una mujer sino, según
la leyenda, de la cabeza de su padre Zeus. De ahí surgió
adulta y bélica, aunque Hefaistos (el herrero), tuviera que echarle
la mano con su hacha. La diosa enseña a los hombres planificar prudentemente.
Generalmente se le representa con armadura, yelmo, escudo y lanza.
19) La cita original reza: „Eine
zentrale Leistung des Bildes ist die Fähigkeit zur affektiven Vergegenwärtigung
des Fingierten, die bis zur größtmöglichen Involvierung
des Betrachters gedacht wurde.“ (Valeska von Rosen. “Der stumme Diskurs
der Bilder. Einleitende Überlegungen”. Valeska von Rosen, Klaus Krüger,
Rudolf Preimesberger (Coord.). Der stumme Diskurs der Bilder. Reflexionsformen
des Ästhetischen in der Kunst der Frühen Neuzeit. Alemania/ Munich
y Berlín, Deutscher Kunstverlag, 2003, p. 13).
20) Cabría mencionar la existencia
de una tercera “realidad”, que se podría denominar “realidad psíquica”.
Esta realidad es construida a base imágenes psíquicas como
sueños, fantasías, visones etc., que generalmente no se comparten
de manera intrínseca con otras personas, ni llegan a formar parte
de la memoria colectiva. Por ende esta realidad quedará descartada
en el modelo de la hiperrealidad presentado en este ensayo.
21) Nicolás Mirzoeff. Introducción
a la cultura visual. España/ Barcelona, Paidos, 2003. 1era ed. 1999,
p. 28.
22) Martin Heidegger. “The Age of
the World Picture”. En: William Levitt (trad.). The Question Concerning
Technology and Other Essays. Estados Unidos/ Nueva York e Inglaterra/ Londres,
Garland, 1977,p. 130.
23) Walter Benjamin. La obra de
arte en la época de su reproducibilidad técnica. Traducción
por Andrés E. Weikert. Introducción por Bolívar Echeverría.
México, Itaca, 2003.
24) Umberto Eco. “Reise ins Reich
der Hyperrealität (1977). En: Über Gott und die Welt. Alemania/
Munich, 1987, pp. 35ss, 41.
25) Jean Baudrillard. El crimen
perfecto. España/ Barcelona, Ed. Anagrama, 1996, p. 203ss.
26) Jean Baudrillard. Cultura y
simulacro. España/ Barcelona, Kairós, 1998 (1era ed. 1978),
p. 11.
27) Ibídem, p. 12.
28) Martin Heidegger, op-cit., p.
130.
29) Peter Sager. Nuevas formas de
realismo. España/ Madrid, Alianza Editorial, 1981, p. 13.
30)Martin Heidegger, op-cit., p.
130.
31) Immanuel Kant. Prolegomena zu
einer jeden zukünftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten
können. Editado por Rudolf Malter, Alemania, Reclam, 2002, p. 62-63
(§ 13, nota 2).
32) Véase: Nicolás
Mirzoeff, op-cit., pp. 22 s.
33) Jean Baudrillard. “El fotorreportaje
y su espejo. Entrevista de Carlo Cerchioli con Jean Baudrillard”. En: El
proceso. México, 11 de marzo de 2007, no. 1584, p. 73.
34) Idem. |
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Mayo 2008 |
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Simulacro e hiperrealidad |
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Estamos viviendo en dos mundos paralelos:
en el que percibimos por medio de nuestros cinco sentidos (realidad física),
y en el otro, que se nos trasmite básicamente mediante estructuras
mentales, no vivido físicamente.20
Este segundo mundo, que no se experimenta a carne viva, se constituye por
un lado a través del lenguaje escrito y hablado (discursos), y por
el otro a través de imágenes, cuya presencia es tan ineludible,
que “los teóricos de la posmodernidad coinciden en que uno de sus
rasgos distintivos es el dominio de la imagen”.21
A esto añade Heidegger, que, además, hemos empezado a ver
a la realidad misma, como si fuera una imagen: Nuestra “imagen del mundo
… consiste … en el mundo concebido y captado como una imagen”.22
La mayoría de estas imágenes determinantes de la vida actual,
provienen, o bien, de los medios de difusión masiva tradicionales,
como revistas y periódicos; o, en aún mayor medida, de la
televisión, del cine, del internet y de videojuegos, o sea, de aquel
ámbito que en los últimos años se ha llegado a denominar
virtual. |
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Sin embargo,
también las obras de arte forman parte de esta realidad virtual.
Al igual que toda imagen, también ellas, en su el conjunto, nos
trasmiten una iconosfera, que guardamos con sus respectivas connotaciones
en la memoria colectiva, creando de tal manera una estructura mental, que
constituye una realidad aparte de la física, sobre la que, a su
vez, ejerce una influencia significativa. Basta con mencionar como ejemplo
la obra de Wolf Vostell Miss America, que ha desempeñado un papel
importante y de mucha repercusión en el movimiento social contra
la Guerra de Vietnam. |
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A pesar
de que la repercusión de una obra de arte generalmente no se pueda
equiparar con el vigor que tienen especialmente los medios masivos de comunicación
en la creación de nuestra realidad mental-virtual, no cabe duda
que ambos contribuyen en ella. La iconosfera artística y la medial,
que en un principio todavía parecían poder distinguirse,
hoy en día ambas se empiezan a entremezclar cada vez más.
De la misma manera comienzan a borrarse las fronteras entre la realidad
virtual y la realidad física. |
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Gracias
a la facilidad con la que se puede difundir y ampliar el imaginario de
la realidad virtual en nuestra época de la reproducibilidad técnica,23
el mundo virtual posmoderno se está volviendo más sólido
día con día, lo cual no era el caso en los tiempos anteriores
a los medios masivos. Entonces solamente intelectuales, artistas y gente
adinerada solía tener acceso a un determinado número de obras
de arte, que podían constituir su realidad mental-virtual. Debido
precisamente al tamaño relativamente pequeño de aquel imaginario
artístico-virtual, y debido también a la distancia mimética
(característica intrínseca de todo arte, que no se valga
de sofisticadas técnicas de reproducción), la realidad artístico-virtual
de antaño muy rara vez corría peligro de confundirse con
la realidad física. Indudablemente la situación actual es
otra. |
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Hoy en
día, la realidad virtual se está haciendo cada vez más
vigente, más palpable y más dominante, de manera que pensadores24
como Jean Baudrillard empezaron a hablar de la progresiva extinción
de la realidad y su sustitución por la virtualidad o hiperrealidad.
Según explica Baudrillard, terminamos con la realidad a través
de la creación de demasiadas otras realidades (virtual-mentales).
No puede haber realidad dónde haya abundancia de realidades, al
igual que no puede haber información o comunicación dónde
haya exceso se ambas, argumenta el filósofo. La realidad se ahoga
en las miles y miles de realidades que estamos creando diariamente. El
exceso de realidad, el exceso de positividad, el exceso de eventos y sucesos,
el exceso de verdad, nos transmite a una situación, en la que ya
no somos capaces de evaluar o de entender lo que está pasando en
nuestro alrededor. Y las herramientas tradicionales, que durante siglos
nos han servido para entender lo que nos rodea –la lógica, el pensamiento
tradicional de la verdad, la causalidad– se han vuelto inútiles.
La realidad, tal y como la conocíamos antes de los medios masivos
y de lo virtual, ya no existe.25
La realidad, tal y como la conocíamos, ha sido sustituida por la
era de la simulación, que liquida a todos los referentes, suplantando
lo real por los signos de lo real, o sea por el simulacro.26
Un simulacro, que puede aparecer en cualquier forma física o abstracta,
es algo, que finge ser o tener, lo que no se es, ni se tiene, una especie
de copia sin original. A diferencia de la disimulación, que es fingir
no tener lo que se tiene y que deja intacto el principio de la realidad,
la simulación, y el simulacro como su resultado, cuestionan “la
diferencia de lo ‘verdadero’ y de lo ‘falso’, de lo ‘real’ y de lo ‘imaginativo’.27
Así, la realidad física parece disolverse en una realidad
simulada por la virtualidad, mientras que, lo que aún creemos real,
nuestra realidad física e inmediata, se ve cada vez más trastornada,
a partir de la misma virtualidad, como sostiene también Heidegger.28 |
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En su representación
mediante las nuevas técnicas de reproducción, cada vez más
sofisticadas, se ha llegado a un virtuosismo y a una calidad tales, que
muchas veces parece casi imposible diferenciar lo real de la copia, o,
peor aún, del simulacro: |
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Una pintura
de Helnwein, en reproducción, parece ser idéntica a la fotografía
de la que partió. |
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Duane Hanson
ha creado esculturas tan reales que se han confundido con visitantes de
aquellos museos en los que estaban expuestos. |
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Disneylandia
y las Vegas son lugares, cuya virtualidad se confunde con lo real, cuando
gastamos dinero real, sintiendo que estamos aún jugando. Y sobra
mencionar aquellos individuos que, tomando las películas de acción
como modelo, salen a la calle a cazar gente o a aventarse de un rascacielos
creyéndose Superman.29 |
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Aunque
la mayoría de nosotros aseguraría sin vacilar, bien saber
distinguir entre realidad e virtualidad, entre realidad y ficción,
entre realidad y copia, no cabe duda de que los medios masivos o cualquier
otra forma de realidad virtual sí se confunden con la realidad misma.
Esto ocurre en un sentido muy sutil, especialmente, cuando lo virtual opera
como simulacro. El hecho de que la virtualidad se asemeje cada vez más
a la realidad, no significa ninguna amenaza para nuestra percepción
de esta última, puesto que a final de cuentas, o por lo menos hasta
la fecha, el fake siempre es detectable como tal. La confusión entre
virtualidad y realidad, yace más bien en que la realidad se empieza
a asemejar a lo virtual y simulado, o sea: en que la realidad se trastorna
según los paradigmas del simulacro: “La imagen del mundo no cambia
por haber dejado de ser medieval y haberse convertido en moderna, sino
porque el mundo se ha convertido por completo en una imagen y eso es lo
que hace que la esencia de la edad moderna sea diferente”.30 |
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Para explicar
mejor, lo que aquí se refiere, nos remontaremos al siglo XIX, cuándo
el invento de la fotografía planteó una situación
parecida con respecto a un cambio de realidad o de la percepción
de realidad, como la estamos viviendo actualmente. Si bien no podemos saber
con certeza, cómo se percibía la realidad antes de que se
inventara la fotografía, un vistazo hacia a las artes plásticas
nos puede por lo menos dar algunas pistas: Antes de que se inventara la
fotografía, fue la pintura, la que estaba a cargo de representar
y de recrear la realidad, y los pintores solían realizar sus cuadros
según las respectivas exigencias: un retrato, por ejemplo debía
mostrar una persona determinada; una obra costumbrista ponía en
escena una situación familiar, íntima o popular; y de un
paisaje pintado se esperaba que fuera la copia fiel de una determinada
topografía. |
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A pesar
de que un alto grado de mimesis era lo que se le exigía a un buen
cuadro, esto no impedía que los pintores compusieran sus cuadros
muy cuidadosamente. Composición en este sentido quiere decir
que los artistas “acumularan”, en el espacio que les proporcionaba el lienzo,
todos aquellos elementos que les interesaba representar, dejando a un lado
todo aquello que no importaba. Por ejemplo, cuando Hyacinthe Rigaud tenía
que pintar a Luis XIV, el rey de Francia, esto no implicaba pintar forzosamente
también sus cortesanos sólo porque se encontraban casualmente
en la misma estancia. La fotografía cambió este concepto.
Ella no es “aditiva” como lo fue la pintura hasta aquel entonces. La fotografía
trabaja con encuadres, con “recortes” de la realidad, por lo menos la fotografía
análoga. De todo lo que me rodea, saco el “recuadro” que más
adecuado me parezca para representar lo deseado, lo que en caso de que
tenga que retratar a un personaje de importancia pública, por ejemplo,
significa que tengo dos opciones: Soy tan importante que le puedo decir:
Señor Presidente, por favor póngase enfrente de aquella puerta
en tal pose y dígale a su guardaespaldas que se salga del encuadre.
Esto sería trabajar con las herramientas tradicionales de la pintura.
Si, empero, no tengo semejante estatus, tendré que arreglármelas
para sacarle una foto en un determinado momento. Si este es el caso, muy
difícilmente lo encontraré a solas, de manera que el guardaespaldas,
o quien sea, saldrá en la foto, aunque sea mutilado, porque debido
a mi falta de interés por él, simplemente no entró
completo el encuadre. Es indudable que estos y semejantes detalles hoy
en día se puedan corregir o arreglar digitalmente sin mayores dificultades,
pero cabe resaltar que en un principio fue precisamente el hecho que no
se podía, lo que cambió la percepción de la realidad.
El manejo de encuadres, que visual y estéticamente puede ser muy
valioso, lo empezaron a trasladar unos pintores del siglo XIX a su medio.
Generalmente apreciados por su capacidad de pintar impresiones de luces
y sombras, no cabe duda, que los impresionistas fueron también los
primeros pintores en cambiar la percepción pictórica tradicional
(aditiva) por una percepción influenciada por el encuadre fotográfico
en la pintura (véase, por ejemplo, Edouard Manet o Auguste Renoir).
Hoy en día estamos tan acostumbrados de esta estética, que
casi no logramos entender que este cambio perceptual fue en gran medida
el responsable del rechazo que sufrieron los impresionistas por parte de
sus contemporáneos. Éstos les reprochaban a los jóvenes
pintores más que nada el hecho, de que sus pinturas parecían
“incompletas”, unas especies de “bosquejos”, y no pinturas bien pensadas
compositivamente. |
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De la misma manera que la invención
de la fotografía cambió la percepción de la realidad
y por consecuencia la realidad misma –según el paradigma kantiano31
no existe otra realidad para el hombre más que la por él
percibida– también los medios masivos, la manipulación digital
y la abundancia de imágenes, con la que somos bombardeados a diario,32
la trastornó en muchos sentidos y niveles. |
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Algo parecido,
que con la composición, ocurre con nuestra percepción
cromática. También ella ha pasado por cambios drásticos
a través del tiempo, a pesar de que el mundo en sí, la realidad
como tal, no haya modificado sus colores de manera significativa en los
últimos 150 años. No obstante, lo que sí ha cambiado
es la representación de los colores, y en consecuencia también
su percepción: Después de haber detectado las cualidades
psicológicas de los colores, los resultados empezaron a reflejarse
en la estética de la publicidad y los medios masivos, que se dieron
cuenta, de cómo llamar la atención del cliente: entre más
brillante la croma, más atención obtendrá el producto,
entre más verde la lechuga y más rojo el jitomate, más
hamburguesas se venderán. Con el tiempo nos vamos acostumbrando
a estos colores manipulados, tomándolos como “reales” y mucho más,
cuando vamos al súper y también ahí nos encontramos
con ellos en forma de papas pintadas o manzanas enriquecidas con colorantes.
Tal vez salga sobrando mencionar que fue precisamente con el arte pop –que
decididamente establecía relaciones con el mundo del consumo– cuando
los colores artificiales encontraron acceso al mundo del arte, causando
un impacto semejante al de los impresionistas con sus realidades recortadas. |
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Al igual
que no ha cambiado el color del mundo en general, tampoco ha cambiado nuestra
manera de ver de lejos. El ojo humano por naturaleza enfoca cada parte
que quiere ver, de tal manera que si se propone pintar una escena en un
paisaje, a la hora de pintar las figuras se enfocan las figuras, y cuándo
se van a pintar los bosques o las montañas del fondo, se enfocan
igualmente de la manera mejor posible biológicamente. La fotografía
y más aún la fotografía digital pueden valorar más
algunas partes que otras, determinando por ejemplo muy bien las figuras
del primer plano, y desenfocando el fondo o viceversa, de tal manera estableciendo
una jerarquía pictórica, que de la que el ojo por
si solo no se puede valer. A partir del simulacro el espacio se ha vuelto
un lugar inherente, inestable y manipulable. |
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A todo
esto se suma la gran cantidad de imágenes a las que día a
día estamos expuestos. Especialmente las llamadas imágenes
fuertes de guerras, violencia y sufrimiento influyen sobre nuestra realidad
de manera inmediata con respecto a que psicológicamente nos conducen
a la supresión de una identificación emocional. Baudrillard
y Peter Sager hablan en este contexto de la indiferencia como una
actitud dominante del ser humano en la actualidad: Con respecto a la fotografía
documental fuerte, dice Baudrillard que las respectivas imágenes
no cumplen con su supuesto propósito de generar una toma de consciencia.
El proceso es más bien el siguiente: Después de un efímero
momento de conmoción, se produce un pánico artificial, que
“provoca una reacción defensiva en el espectador. Y cuando algunas
raras imágenes permanecen como una ‘verdad’ sin excesos, las personas
dudan de la veracidad o el valor de la información” 33,
porque están conscientes que “la imagen es una presentación
distinta a lo real”.34
Entre más fotografías fuertes consumamos, más nos
desensibilizaremos, no solamente frente a las fotografías mismas,
sino también frente a la realidad que representan. De tal manera,
la misma realidad se vuelve irreal, o más bien la percibimos como
si fuera irreal, siendo esto el resultado de que una gran parte de nuestros
contactos con el mundo se constituye de contactos virtuales, que no nos
permiten intervenir de manera activa e inmediata en lo que estamos viendo.
Autora: Sandra del
Pilar
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September 2007 |
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Flagge, Adler und Folklore gehören
als sakralisierte Fetische in den Heimwerker-Werkzeugkasten eines jeden
Nationalisten.
Die zum Teil absurden Mechanismen,
derer sich die Nationalismen auf der ganzen Welt bedienen, werden in den
hier vorgestellten Objekten humorvoll-sarkastisch hinterfragt. |
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Obgleich in diesem Fall auf den
mexikanischen Nationalismus fokussiert, haben die quasi-sakralen Symbole,
die hier zu Kunstobjekten umgedeutet und umgearbeitet wurden, einen hohen
Verallgemeinerungs-wert. Die Flagge, der Adler, die Trachtenmode, die Kindheitserinnerungen
und letztlich auch die religiösen Fetische sind Bestandteil und „Handwerkszeug“
der Nationalismen. Sie stehen für den Nationalismus als weltweites
Phänomen. |
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Sieht ein gerupfter Nationaladler
nicht genauso aus, wie ein gerupftes Suppenhuhn? |
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Welche Bedeutung haben die Farben
der Nationalflagge? |
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In wem oder was spiegelt sich meine
„nationale Identität“? Und ist das Bild, das zu mir zurück kommt
überhaupt noch meins? |
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Was passiert, wenn sich religiöse
Symbole durch geringste Änderungen der Form inhaltlich in ihr Gegenteil
verkehren? |
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Wie weit geht die Naivität
des ins Ausland vermittelten „Images“ einer Nation? |
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Gilt: Deutschland = Bier,
Würstchen und Oktoberfest?
Oder vielleicht Mexiko = Inditos
y Nopalitos?
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Und was soll überhaupt dieser
absurde Helden- und Personenkult – wenn man mal von der Vermittlung „westlicher“
und „nationaler“ Werte auf primitivstem Niveau absieht? |
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Zu: Nationalismus für Anfänger |
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Zu den Bildern bitte
über "Werk/Archiv/ Nationalismus für Anfänger"
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Nationalismus ist... wenn man den
Apachen für einen Mexikaner und Mexiko für einen Kaktus hält.
„Lotería“ ist ein Spiel, mit
dem jeder Mexikaner intensive Kindheitserinnerungen verknüpft – in
etwa vergleichbar mit dem Bildgedächtnis, welches in Deutschland unter
anderem durch Sammel- und Glanzbildchen geprägt wurde/ wird. |
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Die Lotería besteht aus 8
Tafeln auf denen sich jeweils 16 unterschiedliche Bildchen befinden: von
der Wassermelone über den Sombrero bis hin zum Mond ist alles dabei;
insgesamt kommen 52 Bilder vor. Die Tafeln werden an die bis zu 8 Mitspieler
verteilt, während ein Außenstehender einen Packen mit den dazugehörigen
Spielkarten erhält. Seine Aufgabe ist es, die Karten, die den Bildern
auf den Tafeln entsprechen, eine nach der anderen laut zu verlesen. Wird
zum Beispiel „die Melone“ ausgerufen, bekommt das Kind, welches die Melone
auf seiner Tafel hat und sich als erstes meldet, eine Bohne auf das entsprechende
Feld. Wer als erster/ erste seine Tafel mit Bohnen gefüllt hat, ist
der Sieger. |
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In „Nationalismus für Anfänger“
sind die 52 Bilder des Originalspiels auf den „Indio“ und den „Nopal“ (eine
spezielle Kakteenart) beschränkt worden, womit das Spiel als solches
ebenso unbrauchbar wird wie das nationale „Image“ Mexikos, auf das angespielt
wird. Dieses beruht – auch im Sinne der Autodefinition – noch immer auf
einer exotistischen und kolonialistischen Sicht, die sich selbst nicht
nur in ihrer Reduziertheit sondern – wenn man merkt, das der „Indio“ in
Wirklichkeit ein „Apache“ ist – auch in ihrer „Falschheit“ ad absurdum
führt. |
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Zu: Du sollst nicht lügen |
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Zu den Bildern bitte
über "Werk/Archiv/ Du sollst nicht lügen"
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Blind Kuh – Ich und Du... Bin ich
so wie Du mich spiegelst?
Angesichts der aktuellen Entwicklungen
erhält der Begriff des Nationalismus zunehmend neue Brisanz und damit
auch die Frage nach der nationalen Identität, die in letzter Konsequenz
jenes von oben verordnete Zugehörigkeitsgefühl beschreibt, das
ebenso künstlich ist, wie die nationalen Grenzen willkürlich
sind. Über Jahrhunderte hinweg, von Cortés bis Abu Ghraib ist
es gelungen, solche politische Identitäten zu schaffen, zu festigen
und zu halten, und mit ihnen nicht nur den Missbrauch der Kultur, sondern
auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu legitimieren. Welche “reale”
Basis kann jedoch Nationalität für sich heute noch in Anspruch
nehmen, beispielsweise im Hinblick auf die Migrantenproblematik? Entscheidet
das Blut der Eltern? Oder entscheidet der Geburtsort? Oder der Wohnort
als Wahlheimat? Und inwiefern ist jede dieser möglichen Festlegungen
nicht eigentlich Willkür? |
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In Mexiko ist diese Problematik
älter als die Nation selbst. Sie entstand als die ersten Kinder der
spanischen Conquistadores auf mittelamerikanischem Boden geboren wurden.
Diese sogenannten Criollos waren weder in Spanien willkommen, wo sie als
Bürger zweiter Klasse galten, noch gehörten sie den indigenen
Ureinwohnern an. Trotzdem erhoben sie die Kultur der Azteken und Mayas
zu ihren mythischen Vorfahren. Das darin enthaltene Paradoxon hatte zur
Folge, dass die kulturelle Vergangenheit der vorspanischen Kulturen verehrt,
ihre aktuellen Vertreter – die Indigenen – jedoch bis zu dem Punkt verachtet
wurden, dass zeitweilig ihre vollständige Ausrottung als politische
Maßnahme zur Debatte stand: Genozid als Aneignung einer fremden Kultur
zur eigenen Identitätsbestätigung. |
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Das Kleid im Zentrum ist ein traditionelles
weibliches Kleidungsstück, wie es die Mayas in Yucatán – dort
wo einstmals die ersten Spanier landeten – heute noch tragen. Allerdings
weist die Originaltracht in den Stickereien weder die Nationalfarben auf,
noch die Spiegelplättchen, in denen sich der Betrachter in äußerst
verzerrter Form selbst wiederfindet. Die rahmenden Bilder sind Nachstellungen
einiger im Internet publizierter Abu-Ghraib-Fotos. Sowohl die Aneignung
einer fremden Kultur als die eigene (für die das Kleid exemplarisch
steht), als auch die Gemälde thematisieren die Legitimierung menschenverachtender
Maßnahmen “im Namen der Nation”. |
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Zu: Bastele Dir Deinen
Helden |
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Zu den Bildern bitte
über "Werk/Archiv/ Bastele Dir Deinen Helden"
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Statt der üblichen Naschereien
können Sie hier jetzt auch Einzel- und Ersatzteile für die Zusammenstellung
Ihres ganz individuellen Nationalhelden finden. Garantiert zuckerfrei und
mexikanisch!
„Bastele Dir Deinen Helden“ besteht
aus einem Holzstab mit wagerechten Stöcken, an denen zahlreiche kleine
Cellofantüten hängen, in denen sich wiederum grüne, weiße
und rote Plastikteile befinden. |
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Das Objekt als Ganzes spielt auf
jene Konstruktionen an, mit denen die fliegenden Händler in Mexiko
traditionellerweise ihre Süßigkeiten oder Erdnüsse transportieren,
um die Ware unterwegs an den Mann zu bringen. In diesem Fall wurden die
Naschereien jedoch durch die Gliedmaßen, Köpfe und Accessoires
jener Figuren aus Plastik ersetzt, die Spiderman, Capitain America und
den Ringkämpfer „El Místico“ darstellen. Die Figuren wurden
auseinandergebaut und/ oder -ge–schnitten, und anschließend
in den oben genannten Farben bemalt. Die Originalfarben, die nicht selten
auf die US-Flagge zurückgingen, wurden so durch die Farben der mexikanischen
Flagge ersetzt, und die Plastikhelden der Pop-Kultur mit den „alten“, traditionellen
Nationalhelden (mit denen die Papieraufhängungen der Tütchen
bedruckt sind) gleichgesetzt. |
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Zu: Das räudige Hühnchen |
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über "Werk/Archiv/ Das räudige Hühnchen"
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Wie aus dem „ersten Roman“ ein letzter
Nachruf und aus dem stolzen Adler ein gerupftes Suppenhuhn wurde.
In „Das räudige Hühnchen“
wird der mexikanischer Adler mit einem gerupften Huhn identifiziert. Indem
es dabei in den Kontext des ersten lateinamerikanischen Romans – „El periquillo
sarniento“ von Fernández de Lizardi –eingebunden wird, bekommt die
„abgewandelte“ Romanfigur eine neue politische Bedeutung. Mit dessen Protagonisten,
Pedro Sarmiento, teilt das „räudige Hühnchen“ meines Objekts,
nicht nur Klangähnlichkeiten im Namen, sondern auch inhaltliche Parallelen,
die eine Identifizierung Pedros mit meinem Hühnchen und mit der mexikanischen
Nation als solcher möglich machen. |
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Zu: Christa oder Verkauf mir
Dein Herz |
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Warum Christus keine Frau war
Mit geringfügigen Übermalungen
(Gesicht, Brust, dritte Hand), denen das ursprüngliche Christusbild
unterworfen wurde, gelangt das Objekt auf die Schwelle zwischen Kitsch
und Kunst, zwischen Mann und Frau, zwischen Politik und Religion. Es thematisiert
damit erneut die Frage nach der Identität; diesmal auf eine persönliche,
dem Ursprungkontext des Votivsbildes angemessene, Weise. |
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Autorin: Sandra del
Pilar
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